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Erasmus Austausch Turin 2025

Für neun Tage reisten wir als kleine Gruppe, begleitet von Herrn Marchetto und Herrn Augner, nach Turin. Die Fahrt hatte zwei Schwerpunkte: Begabungsförderung und demokratische Bildung. Wir durften naturwissenschaftliche Themen vertiefen und den Prozess der italienischen Einheit besser kennenlernen. Natürlich kamen auch das Knüpfen von Freundschaften und das Kennenlernen einer neuen Kultur nicht zu kurz. Besonders hilfreich war dabei, dass wir alle bei Austauschschülerinnen und -schülern untergebracht waren. Durch sie hatten wir stets eine Ansprechperson, die uns unterstützte und uns half, uns an den Alltag anzupassen.

Unser Programm war vielfältig und bot eine Mischung aus naturwissenschaftlichen Aktivitäten und historischen Einblicken, vor allem in die Geschichte Italiens und der Stadt Turin. Ein besonderes Highlight war ein zweitägiger Ausflug in die Alpen, in den Ort Lignan. Dort übernachteten wir in einer Jugendherberge und besuchten ein Planetarium. Am Vormittag erhielten wir eine ausführliche Führung, bei der uns unter anderem die Funktionsweise der verschiedenen Teleskope erklärt wurde. Am Abend durften wir selbst den Sternenhimmel beobachten und konnten dabei unter anderem den Planeten Jupiter sehen. Die wunderschöne und verschneite Berglandschaft rund um das Planetarium haben den Ausflug perfekt abgerundet.

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Außerdem haben wir im Schullabor verschiedene Chemieexperimente durchgeführt, besuchten mehrere Museen und lernten Turin bei einem Stadtrundgang kennen, den die italienischen Schülerinnen für uns vorbereitet hatten. Dabei lag der Schwerpunkt auf der italienischen Vereinigung. Natürlich blieb auch genügend Freizeit, um gemeinsam mit den Gastfamilien und Freunden die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Besonders die abends beleuchtete Innenstadt mit der langen Via Roma, die zwei große Plätze miteinander verbindet, bot eine wunderschöne Atmosphäre zum Spazieren und shoppen. Auch italienische Cafés und Restaurants wurden ausgiebig getestet, um typische italienische Spezialitäten auszuprobieren.

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Die Fahrt bot uns die Möglichkeit, uns intensiv mit Naturwissenschaften auseinanderzusetzen und gleichzeitig eine neue Kultur zu erleben. Die Gastfamilien begegneten uns durchweg herzlich und offen, sodass wir uns jederzeit willkommen und gut aufgehoben fühlten. Nun freuen sich alle bereits auf den Gegenbesuch im Februar, um ihre neu gewonnenen Freunde wiederzusehen und die italienischen Austauschpartner*innen in Deutschland willkommen zu heißen.

Lina Raab (Q1)